Calanques | Die verbotene Abenteuer-Wanderung | Frankreich | Teil I

calanques

Etwas Natur muss schon sein

 

Nach über einer Woche fast durchgehen auf der Autobahn, und nach einem Städtewechsel im 2-3 Tagesrythmus hatten wir viel erlebt: Nizza, Bordeaux, Arcachon, Dune du Pilat, Toulouse und Montpellier 🙂

 

 

Calanques

Bis jetzt war es ein richtiges Abenteuer gewesen, jedoch sehr Stadt-fokussiert (mit Ausnahme Dune du Pilat). Also dachten wir uns, es ist an der Zeit mal aus der Stadt abzuhauen, Richtung Calanques, einem der schönesten Naturgebiete, die ich bis jetzt gesehen hatte.

 

Calanques

 

Die Calanques

Das lange Massif erstreckt sich über 20 Kilometer zwischen Marseille und Cassis entlang der Küste von Bouches-du-Rhônes im Süden Frankreichs und ist legendär. 😀

 

Calanques

 

Ankunft

 

Eine einstündige Busfahrt von Marseille entfert, fanden wir uns in einem Gebiet wieder welches mir eher an Italien oder Spanien erinnert hätte.

Wunderschöne Steinstränge mit grün-blauem Meer 😀

 

Calanques

 

Doch unser Ziel war es soweit wie möglich von den Touristen weg zu kommen und die Calanques so privat wie möglich kennen zu lernen.

 

Calanques

 

Gefahren

 

Wir waren gerade dabei dieses umwerfende Naturgebiet zu betreten als uns ein großen schwarzes Schild ins Nachdenken brachte:

 

Calanques

 

Wir ignorierten es fürs Erste und setzten unsere Reise fort.

Die Aussicht war einfach atemberaubend. 😀

 

Calanques

 

Nach einer Weile kamen wir zu einer Straße, welche uns direkt ins Herz des Waldes bringen sollte. Zwei Wachmänner blockierten jedoch die Straße. Wir versuchten sie zu überreden uns doch bitte vorbei zu lassen, da wir doch so einen weiten Weg gekommen waren und die Calanques unbedingt mit unseren eigenen Augen sehen wollten.

Doch keine Chance!

 

Calanques

 

Sie erklärten uns auf eine sehr freundliche, jedoch direkte Art, dass es unmöglich war die Calanques heute zu besuchen da enorme Walbrandgefahr bestand. Alarmstufe: SCHWARZ. Die höchste Stufe. Es hatte seit Tagen nicht geregnet und der Wind in Kombination mit der enormen Hitze erhöhte die Möglichkeit eines Waldbrandes um so mehr.

 

Meiner Meinung nach war das jedoch komplett übertrieben und es kam mir so vor als wollten sie einfach die vielen Touristen von den Privatgästen fern halten, welche scheinbar ihre Häuser während dieser Zeit besuchten.

 

Der Plan

 

Wir befanden uns schon auf dem Rückweg als ich mich zu Georg umdreht und sagte: „Ach scheiß doch drauf Mann, wir sind extra den ganzen Weg hergekommen. Lass uns doch einfach reinschleichen, es ist doch eh jedem scheißegal.“

 

 

Zwei Ninjas in Frankreich

 

Also nahmen wir einen anderen Weg, durch die steilen Hügel, während wir uns hinter jedem Baum versteckten und ständig nach den Wachleuten Ausschau hielten. Wir schlichen uns mit solch einer Leichtigkeit an den Wachen vorbei, dass es sogar mich überrascht hat. „Wir wären echt die besten Einbrecher gewesen!“ flüsterte ich mit einem breiten Grinsen zu Georg, als wir uns einen Weg durch die Hügel bahnten. 😉

 

Calanques

 

Nach einer halben Stunde des Schleichens, auf Zehnspitzen Gehens, fühlten wir uns sicher genug heraus zu kommen und so zu tun als würden wir hier hingehören. Und dann sahen wir eine Familie, mit einem Baby, die einfach in der mitte der Straße lang spazierten, so als wäre es das Normalste auf der Welt. 😀 Das bestärkte uns und ließ uns sicher genug fühlen und so setzten wir unsere Erkundung fort.

 

Die erste Bucht

 

Die erste Bucht hat so ausgesehen:

 

Calanques

 

Unberührt, unverschmutzt, einfacht perfekt 😀

 

Calanques

 

Hast du schon jemals etwas Unartiges gemacht? 😀

Schreib´s mir unten in die Kommentare! 😉

 

 

Calanques

 

Bis nächsten Freitag. Fabi out 🙂

 

Calanques

Meine Fresse, ich war echt braun!! Heilige Scheiße 😀 😀

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